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Der Eberschwanger Kreuzweg

19. September 2014

Unter folgendem Link können Sie ein eBook für iPad oder iPhone bestellen:

Alter: auch für Schüler ab 10 Jahren geeignet

Titel: Kreuzweg heute

https://geo.itunes.apple.com/de/book/kreuzweg-heute/id1057000221?mt=13

Stille-innehalten werden immer wichtiger in unserer rastlosen Zeit. Die größte Gemeinde im Bezirk Ried i. I., EBERSCHWANG, liegt in einer nach Norden hin geöffneten Landschaft, die in allen anderen Himmelsrichtungen vom Erholungsgebiet Hausruckwald umschlossen wird. Hier wurde im Hausruck auf einem wunderschönen stillen Rundwanderweg ein neuer, zeitgemäßer Kreuzweg gestaltet.

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Am Ostabhang des Hausruck, wenige Meter oberhalb der Taufkapelle, an der Forststraße beginnend, wurde der neue Kreuzweg von der Katholischen Männerbewegung Eberschwang geplant, gestaltet und am 14. September 2014 von Herrn Pfarrer Pater Franz Schmalwieser eingeweiht.

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Taufkapelle, Bleistiftzeichnung (akrie)

Ausgehend von der Taufkapelle führen Sie 14 Kreuzwegstationen auf die Anhöhe des Hausruckwaldes. Hier finden Sie Ruhe, die Sie brauchen, um mit Ihrem Leben zufrieden zu sein und der notwendigen Sehnsucht nachzugehen, um sich wieder neu zu finden und zu verändern, indem man eigene kleine Fehler erkennt, wie es im Psalm 16 heißt:

„Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich!“

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Pfarrer Pater Franz Schmalwieser weiht am 14. September den neuen Eberschwanger Kreuzweg ein.

Der neue Eberschwanger Kreuzweg am Hausruck wurde mit Eberschwanger Landschaftsmotiven und Motiven aus Jerusalem zur Zeit Christi gestaltet, um uns alle daran zu erinnern, dass das damalige Geschehen auch für uns Menschen heute noch Bedeutung hat. Jesus hat damals sein Leben auch für uns hingegeben, um uns vom irdischen Tode zu erlösen.

Mit klaren Linien und Schraffuren wurden die Details der Landschaft und der Figuren präzise mit brauner Tusche als Federzeichnung herausgearbeitet. Der Hintergrund wurde sorgfältig mit Landschaften aus Eberschwang und aus Jerusalem zur Zeit Christi ausgestaltet. Kreuzwegbilder sind zutiefst persönliche Meditationen über Leiden, Tod und Auferstehung Christi, in denen zugleich das Allgemein-Menschliche, das innerste Empfinden jedes Einzelnen angesprochen wird.

In jeder dieser Zeichnungen ist die Situation höchst unterschiedlich behandelt, und es ist meist die Realsituation dargestellt, durch welche die Tragweite des Todes Christi für die Menschheit veranschaulicht wird. Die Bilder beschränken sich bei der Wiedergabe des Geschehens auf das Wesentliche, geben die dargestellten Personen in der Dürftigkeit des menschlichen Daseins wieder.

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Da wir in der Jetztzeit leben, weist das erste Bild auf unsere Landschaft hin, wo wir leben, wo wir heutzutage unsere Fehler begehen. Den Mittelpunkt des Geschehens bildet das Kreuz, daher ist es zentral in der Mitte des Bildes dargestellt.

Das zentrale Bildgeschehen ist unmittelbar mit den Worten, die Pontius Pilatus spricht, verbunden: „Ich wasche mir die Hände in Unschuld!“, doch er gibt trotzdem dem empörten Schreien der Volksmenge nach und verurteilt Jesus zum Tode. Mit gebundenen Händen steht er vor dem Statthalter, nur ein Soldat muss den durch die Geißelung geschwächten Körper bewachen. Das Licht, das von dem Kopf Christi ausgeht und diesen zu einer visionären Erscheinung werden lässt, weist uns auf die Bibelstelle im Johannesevangelium hin: Da sprach Jesus zu ihnen: „Noch eine kleine Zeit länger ist das Licht unter euch. Wandelt, während ihr das Licht habt, damit nicht Finsternis euch ergreift; wer in der Finsternis wandelt, weiß nicht, wohin er geht. Während ihr das Licht habt, glaubt an das Licht, damit ihr Söhne des Lichts werdet.“

Das Bild lässt eine kleine Ahnung aufkommen, dass Christus durch sein Opfer den Tod überwinden und welche Tragweite seine Erlösungstat für die Menschen haben wird.

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12. Station: Jesus stirbt am Kreuz

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Auf diesem Bild streckt sich Jesus mit erhobenen Armen empor zum Licht, das ihm an diesem klaren Abend die Erlösung vom Tode verheißt. Dieses Ereignis ist mit einer ungewöhnlich drastischen Expressivität wiedergegeben. Die Sonne am Horizont kann als untergehende Sonne für das Ende des menschlichen Lebens hier auf Erden gedeutet werden oder als aufgehende Sonne für uns Menschen, dass sich Jesus für uns geopfert hat, um uns das ewige Leben im Himmel vorzubereiten. Er blickt mit gebrochenen Augen auf die irdische Welt.

Nur sein gebogener Leib mit stark vortretendem Brustkorb gibt Anlass zu der Vermutung, dass sich der Heiland ein letztes Mal aufbäumt, bevor das Leben aus ihm weicht. Er richtet seinen Blick zur Erde. Die Pupillen sind sehr weit nach unten versetzt und steigern dadurch den Eindruck des in die Leere blicken – ein Zeichen dafür, dass der Leidensweg Jesu bald zu Ende ist, wenn er die letzten Worte spricht: „Mich dürstet.“

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Familie Kriechbaumer auf dem Weg zur Einweihung.

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Einweihung Kreuzweg Bild14-Fam. Kriechbaumer mit Herrn Pfarrer

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Nun haben wir uns ein Schnitzel im Gasthaus Würzl beim Kirchenwirt wirklich verdient.

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Verbinden Sie Ihr Walken, Spazierengehen oder Ihr Lauftraining im Hausruckwald mit dem Zur-Ruhe-Kommen an den 14 Stationen des neuen Eberschwanger Kreuzwegs. Das Buch von Frater Michael Bauer „Die Seele läuft mit. Die meditative Laufschule für Fitness und Harmonie“ (Integral München, 2007; ISBN: 978-3-7787-9174-5) gibt uns wertvolle Hinweise, wenn er zum Beispiel schreibt:

„Mit allen Fasern des Seins sehnt sich der stresserfüllte Mensch von heute nach Entschleunigung, nach innerer Ruhe und äußerer.

Sie spüren, dass materieller Überfluss kein alleiniger Garant für Zufriedenheit und Glück ist.

Das meditative Laufen nun wirkt wie ein Ventil, das den Ausgleich schafft. Mit dem meditativen Laufen haben wir also das Kettenglied gefunden, das Spiritualität und Alltag miteinander verbindet, wie es die Spiritualität des ‚Ora et labora‘, des Yin und Yang‘ beabsichtigt.

Die Bewegungskunst des meditativen Laufens beruht auf der unverrückbaren Einheit von Körper, Geist und Seele. Die Seele belebt ihren Körper, und sie ist es auch, die Sie zu der einzigartigen, unverwechselbaren Persönlichkeit machen, die Sie sein können.“

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Das Buch „Eberschwanger Kreuzweg“ mit den Bildern und Texten kann unter der E-Mail – Adresse a.bildung@aon.at bestellt werden. Es kostet 25 Euro.

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